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Bericht Vorstand SGHHG

 

Die Jugendspielgemeinschaft SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim steuert nun die fünfte Saison an. Und schon gibt es wieder Neuerungen. Fristgerecht zum 1. April 2017 haben wir gemeinsam mit der JSG Neuthard/Büchenau beim Badischen Handballverband den Antrag zur Gründung von drei Altersspielgemeinschaften im weiblichen Bereich (C-, B-, A-Jugend) eingereicht. Die Mannschaften nehmen unter dem Namen WSG Kraichgau-Hardt am Spielbetrieb teil und alle drei Altersstufen sind für die Badenliga qualifiziert. Daneben nehmen noch je eine weitere weibliche C- und A-Jugend am Spielbetrieb der unteren Spielklasse auf Bezirksebene teil.

Wie konnte es dazu kommen, wo wir doch gerade mit unseren weiblichen Jugendmannschaften immer erfolgreich in der Badenliga und gar in der BWOL vertreten waren? Oder liegt gerade in der Teilnahme im Leistungsbereich der Grund? Ist diese sportliche Herausforderung für potentielle Nachwuchshandballerinnen zu groß oder für spätere Einsteiger gar unmöglich?

Bereits die letzten Jahre waren geprägt von kleinen Spielerkadern bei allen weiblichen Mannschaften, was allerdings im gesamten weiblichen Bereich des BHV zu beobachten war. Zwar waren unsere Mädchen gut ausgebildet, konnten sich in den Badenligen gut behaupten und sogar Badische Meisterschaften feiern. Aber immer mehr mussten Spielerinnen aus den jüngeren Mannschaften bei den älteren Mannschaften aushelfen, um überhaupt spielfähig zu sein. Spielverlegungen und gar Spielabsagen waren die Folge.

Wenn der Nachwuchs nicht mehr aus den eigenen Vereinen gedeckt werden kann, muss als eine logische Konsequenz die Basis erweitert werden. Dies ist im gesamten Verbandsgebiet zu beobachten. Immer mehr Vereine schließen sich zu Spielgemeinschaften oder zumindest zu Altersspielgemeinschaften zusammen, um überhaupt Mannschaften für den Spielbetrieb stellen zu können.

Auch der DHB hat durch Änderungen in der Spielordnung mit einem Zweifachspielrecht und einem Gastspielrecht im Jugendbereich versucht, dem Rückgang der Spielerzahlen etwas entgegenzusetzen, um die Teilnahme am Spielbetrieb bei geringen Spielerzahlen vereinsübergreifend zu erleichtern.

 

Um einen Rückgang unserer Mannschaftszahlen zu verhindern, müssen wir vor allem im Bereich der Nachwuchsgewinnung aktiver und erfolgreicher werden. Tina Mohr bringt sich hier tatkräftig ein, jedoch benötigt sie Unterstützung und Mitstreiter vor Ort. Schon früh müssen die Kinder und auch deren Eltern mit unserer Sportart Handball in Kontakt kommen. Nur dann können wir gegen die Konkurrenz durch andere Sportarten und Freizeitangebote bestehen. Vielen Dank Tina, für Dein Engagement.

Auch unseren Jugendleiterinnen Sonja Klinger, Eike Specht und Miriam Bürkle möchten wir für die Unterstützung der Trainer und Mannschaften herzlich Danke sagen. Ebenso allen anderen, die sich in verschiedenen Funktionen aktiv bei uns einbringen sei an dieser Stelle herzlich gedankt; sei es als Schiedsrichter, Zeitnehmer, Fahrer, Wirtschaftsdienst, Veranstaltungsteam, Sponsoren oder Helfer in anderen Funktionen.

 

Ganz besonderer Dank gilt wie immer unseren Jugendtrainern. Die hohen Anforderungen, die an sie gestellt werden, haben sie mit Bravour gemeistert. Ihrer Arbeit zollen wir höchsten Respekt.

Wir freuen uns auf die Saison 2017/2018 und wünschen uns wieder packende Spiele in unseren Sporthallen.

Jürgen Höckel und Harald Schmitt